Tiere

Kompost anlegen: Die richtige Schichtung, was rein darf – und wann der Dünger reif ist

Kompost ist das schwärzeste Gold des Gartens – und gleichzeitig das günstigste. Wer einen Komposthaufen anlegt, gewinnt hochwertigen Naturdünger, reduziert seinen Haushaltsabfall um bis zu 40 Prozent und verbessert langfristig die Bodenstruktur. Das Erfolgsgeheimnis liegt nicht im Fleiss, sondern in der richtigen Schichtung. Was genau rein darf und was nicht – dieser Ratgeber zeigt es. In der Natur wird kein organisches Material weggeworfen. Im Waldboden zersetzen Mikroorganismen, Würmer und Pilze abgestorbenes Material zu Humus – jenem dunklen, lockeren Boden, der Wasser hält, Nährstoffe speichert und Pflanzen ernährt. Genau diesen Prozess macht man sich beim Kompostieren zunutze: aus Abfall wird in 6 bis 12 Monaten der beste Dünger, den ein Garten bekommen kann. Und das kostenlos.

Weiterlesen

Neue Weiheranlage im Irchelpark Zürich stärkt Biodiversität und vernetzt Lebensräume

Im Zuge der geplanten baulichen Modernisierung des Campus Irchel der Universität Zürich werden zwei bestehende Weiher an einen neuen Standort im Irchelpark verlegt. Die Universität Zürich und die Baudirektion des Kantons Zürich nutzten die Verlegung gleichzeitig für eine ökologische Aufwertung. Fachspezialistinnen und Fachspezialisten siedeln dabei seltene Tier- und Pflanzenarten in die neue Weiheranlage um, die nun feierlich eingeweiht wurde.

Weiterlesen

Erste Wildbienen-Zählung Europas soll Leben in Gärten und Städten sichtbar machen

Wer gerade aufmerksam durch den Garten geht, merkt schnell: Die Natur ist zurück. Es summt, brummt und baut überall. Mauerbienen schlüpfen, Hummelköniginnen suchen Nistplätze, Sandbienen graben ihre Brutröhren. Doch wie viele Wildbienen tatsächlich mitten unter uns leben, weiss bisher kaum jemand. Genau das wollen Wildbiene + Partner und tausende Naturfreundinnen und Naturfreunde am Weltbienentag ändern: Am 20. Mai findet die erste App-gestützte Wildbienen-Zählung Europas statt. Bereits heute zeigt die MyBeeHome App, welches Potenzial in der gemeinsamen Beobachtung steckt: Über 4’500 Nutzerinnen und Nutzer haben bisher mehr als zwanzigtausend Beobachtungen dokumentiert und fast eine Million Quadratmeter Lebensraum sichtbar gemacht. Auf der Karte der App sind schon über 6’000 Wildbienen-Oasen eingetragen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Kampagne „Mission 10’000 BeeHomes“. So entsteht nach und nach ein wachsendes Netzwerk bienenfreundlicher Orte in der Schweiz und Deutschland.

Weiterlesen

Bienenfreundlicher Garten: So hilfst du Wildbienen mit Pflanzen, Nistplätzen und mehr

Ohne Bienen kein Apfel, keine Kirsche, keine Zucchetti. Rund 80 Prozent aller heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf Bestäubung durch Insekten angewiesen – und Bienen spielen dabei die Hauptrolle. In der Schweiz gelten laut WWF nur noch 37 Prozent der über 600 heimischen Wildbienenarten als ungefährdet. Was ein einzelner Garten dagegen tun kann, ist erstaunlich viel. Der Rückgang der Bienen ist keine Zukunftswarnung mehr – er ist Gegenwart. Intensive Landwirtschaft, Pestizide, versiegelte Flächen und das Verschwinden blütenreicher Wiesen haben dazu geführt, dass viele Bienenarten heute schlicht keine Nahrung und keinen Nistplatz mehr finden. Dabei reicht oft schon ein kleiner Garten oder ein Balkon, um echte Wirkung zu erzielen.

Weiterlesen

Weltbienentag zeigt zentrale Rolle von Bienen für Umwelt, Ernährung, Gesundheit und Pflege

Bienen stehen heute wie kaum ein anderes Insekt für Artenvielfalt und Umweltbewusstsein. Der Weltbienentag, den die Vereinten Nationen für den 20. Mai jährlich ausgerufen haben, lenkt den Blick darüber hinaus auf die vielseitige Bedeutung von Bienen für unseren Alltag – sowohl im Kleinen als auch für die Weltgemeinschaft als Ganzes. Der Frühling ist die Zeit, in der es die Menschen nach draussen lockt und damit verbundene Themen in den Fokus rücken. Ob leichte Bekleidung, Outdoorsport oder das Geniessen der Natur – auch bei Vergleich.org standen in den vergangenen Wochen vor allem Themen rund um Gartenwelten im Zentrum. Beobachtet wird ein gestiegenes Verbraucherinteresse an Produktgruppen rund um Gartenarbeit und Outdoorgenuss. Anlässlich des Weltbienentags rücken nun die gelb-schwarz gestreiften Insekten in den Fokus.

Weiterlesen

Saisonflor neu gedacht: Blühende Beete als ökologische Nahrungsquelle

Blumenbeete mit Saisonflor sind weit mehr als dekorative Farbtupfer. Richtig geplant und gepflegt verbinden sie starke Fernwirkung, gestalterische Flexibilität und eine monatelange Blüte mit echtem ökologischem Nutzen. Mit modernen und klug eingesetzten Pflanzkonzepten bieten Blumenbeete Wildbienen und anderen Insekten wertvolle Nahrungsquellen an. Für Blumenbeete werden einjährige oder nicht winterharte Pflanzen verwendet, die für eine begrenzte Saison gepflanzt werden. Sie blühen oder schmücken über mehrere Monate hinweg. Typisch sind Frühjahrs-, Sommer- und Herbstpflanzungen, die sich im Jahresverlauf ablösen. Klassische Vertreter sind Stiefmütterchen, Geranien, Petunien, Zinnien oder Begonien. Blumenbeete werden vor allem in öffentlichen Anlagen, Firmengärten, Vorgärten und auf Plätzen eingesetzt, wo eine starke visuelle Wirkung gefragt ist.

Weiterlesen

Winter mit Wildtieren im Garten: Welche Tiere kommen – und wie man ihnen hilft

Wenn der Garten im Winter kahl und still wirkt, ist er in Wirklichkeit voller Leben. Wer genau hinschaut, entdeckt Besucher, die den Garten als Lebensraum, Futterquelle und Unterschlupf nutzen – vom Rotkehlchen bis zum Fuchs. Ein Garten im Winter ist kein toter Ort. Er ist ein Refugium für Dutzende von Wildtierarten, die in der kalten Jahreszeit auf genau solche Rückzugsorte angewiesen sind. Hecken bieten Singvögeln Schutz vor dem Wind, Laubhaufen beherbergen Igel und Kröten, alte Holzstapel sind Winterquartier für Käfer und Spinnen, und offene Wasserstellen werden von Vögeln und Kleinsäugern dringend gebraucht. Wer seinen Garten kennt und versteht, welche Gäste er anzieht, kann gezielt helfen – und erlebt dabei ein Naturschauspiel direkt vor der Haustür.

Weiterlesen

Zofingen entfernt Bäume zur Förderung der Hecke: Aufwertung für mehr Biodiversität

Im November 2025 werden entlang des Fusswegs zwischen Rosengartenstrasse und Haldenweiher mehrere Bäume entfernt. Im November 2025 werden in der Hecke entlang des Fusswegs zwischen Rosengartenstrasse und Haldenweiher in Zofingen mehrere Bäume entfernt. Dadurch wird die Hecke aufgewertet, da wieder mehr Licht in die naturnahe Hecke gelangt und so die Biodiversität gefördert wird. Einzelne Bäume müssen auch aus Sicherheitsgründen weichen.

Weiterlesen

Publireportagen

Permakultur im Garten: Kreisläufe statt Kontrolle

Permakultur verwandelt Gärten in lebende Systeme. Nicht Gestaltung nach Plan, sondern das Verstehen von Beziehungen steht im Mittelpunkt – ein Konzept, das Natur und Kultur vereint. Permakultur ist mehr als eine Methode des Anbaus. Sie ist eine Haltung, die den Garten als Organismus begreift, in dem alles miteinander verbunden ist. Wasser, Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen bilden ein dynamisches Netzwerk, das sich selbst erhält, wenn es verstanden und respektiert wird. Damit wird der Garten zu einem Modell für nachhaltiges Denken.

Weiterlesen

Alte Sorten neu entdeckt: Pflanzenkultur als Gartenerbe

Alte Pflanzensorten sind mehr als Nostalgie. Sie bewahren genetische Vielfalt, Kulturgeschichte und Geschmack – und kehren als lebendiges Erbe in moderne Gärten zurück. Was einst selbstverständlich war, wird heute wieder gesucht: traditionelle Obstsorten, samenfeste Gemüsepflanzen, robuste Blumen aus Grossmutters Garten. Alte Sorten erzählen Geschichten – von regionaler Anpassung, von Handwerk und Geduld. Ihre Rückkehr ist kein Trend, sondern eine Antwort auf den Verlust genetischer und ästhetischer Vielfalt.

Weiterlesen

Gartenarbeiten im Oktober: Was jetzt noch wichtig ist

Der Oktober markiert den Endspurt im Gartenjahr: Jetzt zählt Vorbereitung auf die kalten Monate und gezielter Schutz der Pflanzen. Im Oktober entscheidet sich, wie gut der Garten den Winter übersteht und wie frisch er im Frühling erwacht. Die richtigen Massnahmen in dieser Phase legen das Fundament für gesunden Neuanfang.

Weiterlesen

Hochbeetpflege im Jahresverlauf: Von der Befüllung bis zur Ernte

Ein Hochbeet ist kein Selbstläufer – es verlangt im Saisonverlauf gezielte Pflege, damit Ernte und Bodenqualität erhalten bleiben. Ein Hochbeet lebt in Schichten: organisches Material zersetzt sich, Nährstoffe wandern nach oben, Wärme entsteht im Boden. Die Kunst liegt darin, das Gleichgewicht laufend zu verbessern – von der ersten Befüllung bis zur letzten Ernte und Vorbereitung für das nächste Jahr. Der nachfolgende Jahresfahrplan zeigt, worauf in jeder Phase geachtet werden sollte.

Weiterlesen

Immergrüne Gehölze richtig kombinieren: Mehr als nur Sichtschutz

Immergrüne Gehölze verleihen dem Garten Struktur und Leben – vorausgesetzt, sie sind intelligent kombiniert, nicht nur als Hecke gedacht. Im Garten sorgen immergrüne Gehölze für Kontinuität, Farbe und Dichte – auch in Jahreszeiten, in denen Laubpflanzen kahl sind. Wer sie strategisch einsetzt und mit anderen Pflanzen kombiniert, schafft lebendige Kompositionen, die mehr leisten als allein Sichtschutz. Nachfolgend werden Gestaltungsprinzipien, geeignete Arten, Pflanzstrategien und Pflegehinweise erläutert.

Weiterlesen

Empfehlungen

haushaltsapparate.net
moebeltipps.ch