17. September 2026

Luzern stärkt Spezialkulturen: Bessere Rahmenbedingungen für den regionalen Anbau

Die Optimierung der Rahmenbedingungen in den Bereichen Raumplanung und Wasserbezug sind ein zentrales Handlungsfeld der „Offensive Spezialkulturen“, mit welcher der Anbau und die Entwicklung von Spezialkulturen im Kanton Luzern gezielt gefördert werden. An einem Feldtag zum Thema verschaffte sich Regierungsrat Fabian Peter, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, ein Bild vor Ort und erhielt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden und der Verwaltung praxisnahe Einblicke in den Anbau von Spezialkulturen.

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Das Sozialleben der Nutztieren: Kommunikation bei Rindern, Schweinen und Hühnern

Rinder, Schweine und Hühner werden in der Landwirtschaft häufig als Gruppen wahrgenommen. Tatsächlich besteht eine Herde oder ein Schwarm jedoch aus einzelnen Tieren mit sozialen Beziehungen, unterschiedlichen Rollen und einer erstaunlich vielfältigen Kommunikation. Rinder suchen bevorzugt die Nähe bestimmter Artgenossen, Schweine organisieren ihr Zusammenleben über stabile soziale Strukturen und Hühner erkennen Gruppenmitglieder und reagieren auf unterschiedliche Laut- und Körpersignale. Wer dieses Sozialleben berücksichtigt, versteht besser, weshalb Platz, Ausweichmöglichkeiten und stabile Gruppen für das Wohlbefinden von Nutztieren so wichtig sind. Kommunikation beschränkt sich dabei nicht auf hörbare Laute. Körperhaltung, Blickrichtung, Berührungen, Gerüche, räumliche Nähe und gemeinsames Verhalten vermitteln ebenfalls Informationen. Manche Signale zeigen Zugehörigkeit oder Entspannung, andere regulieren Abstand und Rang. Haltungssysteme beeinflussen deshalb mehr als Bewegung und Futteraufnahme: Sie bestimmen auch, ob Tiere ihre sozialen Strategien einsetzen können.

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Alpakas und Lamas halten: Bedürfnisse, Weidegestaltung und Herdenleben

Alpakas und Lamas wirken ruhig, genügsam und unkompliziert. Eine tiergerechte Haltung verlangt dennoch weit mehr als eine eingezäunte Wiese und einen kleinen Unterstand. Neuweltkameliden brauchen Artgenossen, rohfaserreiches Futter, sauberes Wasser, trockene Liegeflächen und ein durchdachtes Gesundheitsmanagement. Auch Weidewechsel, Zaunkontrollen und die Zusammensetzung der Herde gehören zum täglichen Betrieb. In der Schweiz gelten konkrete Vorgaben für Gruppenhaltung, Auslauf, Ausbildung und Tierverkehr. Die gesetzlichen Mindestflächen bilden dabei lediglich die Untergrenze. Ob eine Fläche genügend Futter liefert und dauerhaft trittfest bleibt, hängt von Boden, Pflanzenbestand, Niederschlag, Jahreszeit und Tierzahl ab.

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Wildtiere im eigenen Garten beobachten, ohne sie zu stören

Ein Garten kann überraschend viele Wildtiere beherbergen: Amseln suchen im Rasen nach Nahrung, Igel durchqueren nachts die Beete, Fledermäuse jagen über Hecken und Frösche nutzen kleine Gewässer. Gute Beobachtungen entstehen dabei selten durch möglichst grosse Nähe. Entscheidend sind ein ruhiger Standort, Geduld und die Bereitschaft, das natürliche Verhalten der Tiere nicht für ein Foto oder einen besseren Blick zu verändern. Wer regelmässig zur gleichen Zeit beobachtet, erkennt bald wiederkehrende Wege, Ruheplätze und Aktivitätsphasen. Ein Fernglas, ein Beobachtungsplatz am Fenster oder eine umsichtig installierte Wildkamera überbrücken die Distanz. Gleichzeitig zeigt das Verhalten der Tiere, ob die Grenze zur Störung bereits überschritten ist. Unterbrochene Nahrungssuche, Warnrufe, Erstarren oder hektische Flucht sind klare Signale für einen Rückzug.

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Sicherer Balkon für Katzen: Netze, Liegeplätze und geeignete Bepflanzung

Ein Balkon erweitert das Revier einer Wohnungskatze um frische Luft, wechselnde Gerüche und einen erhöhten Beobachtungsposten. Ohne durchgehende Sicherung kann derselbe Ort jedoch zur Absturz- oder Ausbruchstelle werden. Ein tragfähiges Netz bildet deshalb die Grundlage; stabile Liegeplätze, Schatten, Wasser und sorgfältig gewählte Pflanzen machen aus der geschützten Fläche einen brauchbaren Lebensraum. Die Planung beginnt nicht beim Dekor, sondern an Geländer, Seitenwänden, Boden und Decke. Jede Öffnung muss zur Grösse, Beweglichkeit und zum Verhalten der Katze passen. Erst wenn die bauliche Hülle zuverlässig steht, folgen Möbel, Pflanzgefässe und Beschäftigungsangebote.

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