Eichenholz im Wandel: LACKER NATURE setzt auf bewusste Nutzung von Kalamitätsholz
von belmedia Redaktion Allgemein Gartengestaltung Gartenmöbel & Accessoires Gartenpraxis Jahreszeiten News Terrasse & Balkon
Die Klimaänderung hinterlässt zunehmend sichtbare Spuren in unseren heimischen Wäldern – auch in der Eiche.
Der Befall des Eichenkernkäfers verändert das Erscheinungsbild des Holzes, nicht aber die Materialeigenschaften. Das Traditionssägewerk setzt ein Zeichen für den bewussten Umgang mit sogenanntem Kalamitätsholz und schafft Akzeptanz für diesen hochwertigen Rohstoff. Statt vermeintlicher Makel rückt das Sortiment die natürlichen Eigenschaften des Holzes in den Fokus und zeigt, wie eine nachhaltige Nutzung auch ästhetisch überzeugen kann.
Verantwortung in Wald und Markt – warum sich unser Blick auf Eichenholz ändern muss
Die Eiche gilt als Symbol für Beständigkeit und steht dennoch zunehmend unter Druck. Hitze, Dürreperioden und Insektenbefall wie jener des Eichenkernkäfers hinterlassen deutliche Spuren in unseren Wäldern. Die Folgen sind sichtbare Veränderungen im Holz und wachsende Herausforderungen für Forstwirtschaft und Verarbeitung.
Diese Entwicklung stellt auch die Holzbranche vor ein Umdenken. Denn was bisher oft als „Mangel“ galt, etwa Bohrgänge, ist Ausdruck einer Realität, die nicht ignoriert werden kann. Wird an der Vorstellung von makellosem Holz festgehalten, gerät die wirtschaftliche Nutzbarkeit heimischer Bestände in Gefahr und damit auch die Pflege- und Klimafunktionen unserer Wälder.
LACKER NATURE steht für einen neuen, verantwortungsvollen Blick auf Holz mit tiefen Wurzeln. Der Familienbetrieb wurde 1871 gegründet und wird heute in sechster Generation geführt. Seit über 150 Jahren verbindet das Sägewerk handwerkliches Know-how mit einem achtsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen und dem Mut, mit Innovationskraft in die Zukunft zu blicken.
Das Eichenholz stammt ausschliesslich aus nachhaltig bewirtschafteten, heimischen und PEFC-zertifizierten Wäldern. Genutzt wird alles, vom Kern bis zur Rinde. Die Weiterverarbeitung von sogenanntem Käferholz ist ein konsequenter Schritt in eine ökologische, wirtschaftliche und realistische Zukunft.
Professor an der Universität Freiburg, bringt Klarheit: Der Eichenkernholzkäfer stellt keine Gefahr für geschnittenes, trockenes Holz dar. „Wenn diese in Stücke geschnitten werden, wandern die Käfer sehr rasch aus und brüten auch nicht mehr weiter.“
Bei LACKER NATURE wird gezeigt, dass natürlich gezeichnetes Holz kein Makel ist, sondern Ausdruck von Herkunft und Wandel. Wenn der Markt bereit ist, diese Qualität zu erkennen, entsteht eine Chance für eine moderne Holzverwendung, die Ressourcen schont, regionale Wertschöpfung stärkt und den Wald von morgen schützt.
Denn Eichenholz ist von Natur aus aufgrund seiner robusten Eigenschaften ein bewährtes Material für den Einsatz im Aussenbereich. Das Sortiment umfasst Pflanzstäbe, Holzpfähle, Bahn- und Gartenschwellen, Terrassendielen sowie Wandverkleidungen, gefertigt aus luftgetrocknetem, heimischem Eichenholz. Mit Produkten aus nachhaltiger Herkunft wird auf Qualität und Langlebigkeit gesetzt, für eine naturnahe und zugleich beständige Outdoor- und Gartengestaltung.
Quelle: LACKER NATURE
Bildquelle: LACKER NATURE